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    in Bischofswiesen

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    aus Bodenmais - ein glücklicher Mensch

  • Blick vom Lusen in den bayerischen Winter

    Lusen

    Blick vom Lusen in  den Bayerischen Wald

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    Herzogin

    auf der Landshuter Hochzeit

  • Jaroslav Fabric, Dultboxer, nach seinem verlorenem Kampf in Simbach 2018.

    Dultboxer

    nach dem Kampf in Simbach

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    Altötting

    Pfingstsonntag in der Gnadenkapelle

Zeitlang

Erkundungen im unbekannten Bayern | Eine Fotoausstellung der Süddeutschen Zeitung

Gamsbart, Berge, Königsschlösser: Wer an Bayern denkt, der verbindet damit meistens Oberbayern und die gängigen Klischees, mit denen sich das Land seit mehr als 100 Jahren in der Welt vermarktet. Eine ganz andere Seite des Freistaats zeigen die SZ-Journalisten Sebastian Beck (Fotografien) und Hans Kratzer (Texte) in der Ausstellung „Zeitlang“ im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg, zu der auch ein gleichnamiger Bildband erschienen ist.

Sebastian Beck, Leiter der SZ-Bayernredaktion, sucht seine Motive gerne abseits der Touristenzentren und der Metropolen. Ihn reizen weniger die klassischen Ausflugsziele als vielmehr jene Randregionen, die oft verlassen wirken und wenig beachtet werden. Aber auch das ist Bayern, und nicht selten ist einem diese karge und schroffe Idylle sogar ziemlich vertraut. So erdschwer und vergessen solche Landstriche auch wirken mögen, sie wecken unweigerlich Gefühle wie Wehmut und eben Zeitlang nach dem, was mitten unter uns langsam verschwindet.

Sebastian Beck und Hans Kratzer versuchen mit ihren Bildern und Texten diesen Umbruch zu begleiten. Daraus formte sich im Lauf der Jahre ein vielschichtiges und bei allem Ernst bisweilen auch ironisch angehauchtes Porträt des Freistaats und seiner Menschen - eine Liebeserklärung an eine Heimat, deren Ästhetik alle möglichen Schattierungen aufweist.