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  • Einblick in die Bayernausstellung "Tempo, Tempo - Bayern in den 1920ern"

    Tempo, Tempo

    Blick in die Bayernausstellung, wie sie im Haus der Bayerischen Geschichte zu sehen war.

    Ausstellung digital

Tempo, Tempo

Bayern in den 1920ern

Tauchen Sie ein in die 1920er Jahre!

Der Mann mit der Leica freut sich über seinen hochmodernen Fotoapparat. Josephine Baker tanzt in Berlin, in Wien, aber nicht in München. Autos und Motorräder verändern das Straßenbild. 1930 steigen in Bayern 178.000 stolze Autobesitzer aufs Gaspedal, 1926 waren es noch 67.000 gewesen. Und dann die Sache mit dem Tempo: Das Papiertaschentuch wird von den Gebrüdern Rosenfelder aus Nürnberg 1929 zum Patent angemeldet.

Tempo, Tempo – Bayern in den 1920ern: Perfekte Umschreibung für ein rasantes, von Umbrüchen reiches Jahrzehnt. Kontroversen zwischen Stadt und Land, zwischen Arbeitern und Bürgertum, zwischen wirtschaftlichem Aufbruch und inflationärem Niedergang, zwischen Freizügigkeit und Spießertum, zwischen linken und rechten Parolen, zwischen Intellektuellen und Putschisten.

In den Büros revolutionieren Telefon und Schreibmaschine den Alltag und sorgen besonders für Frauen für neue Arbeitsplätze. Der Rundfunk informiert über die Welt bis in die Wohnzimmer. Die Auflagen von Tageszeitungen steigen, die Telefonzelle kommt auf, die Litfaßsäule verkündet neueste Nachrichten, Trends und Ereignisse, die Informationsflut nimmt zu. Vom Charleston bis zum Swing: neue Tanz- und Musikstile kommen in Mode, es wird gefeiert bis zum Exzess. Tempo, Tempo eben.